Mehrere PKW und LKW an unterschiedlichen Orten in Brand

Datum: 25.06.2019 
Alarmzeit: 3:18 Uhr 
Alarmierungsart: Digitaler-Melde-Empfänger & Sirene 
Art: Brandeinsatz  
Einsatzort: Visselhövede 
Fahrzeuge: ELW 1 Visselhövede , HLF 20/16 Visselhövede , KdoW Abschnittsleiter , LF 8 Jeddingen , MTW Visselhövede , RW 2 LK Rotenburg (Wümme) , TLF 16/24 Hiddingen , TLF 16/24 Jeddingen , TLF 16/24 Visselhövede , TSF Buchholz , TSF Schwitschen , TSF-W Hiddingen  
Weitere Kräfte: Polizei , Rettungswagen  


Einsatzbericht:

Visselhövede / Schwitschen, 25.06.2019. In der Nacht zu Dienstag wurde die Ortsfeuerwehr Visselhövede zu einem brennenden PKW an einem Gebäude nach Kettenburg alarmiert.
Kurz nachdem die Ausfahrt gemeldet wurde, stellte sich heraus, dass es an zwei unterschiedlichen Orten (rund 10 km Abstand voneinander) brennen soll. 

Aufgrunddessen teilten sich die Kräfte der Ortsfeuerwehr Visselhövede auf, um beide Einsatzorte zu erkunden.

Schnell wurde festgestellt, dass es in Kettenburg kein Feuer gegeben hat. Hingegen wurde in der Schneidemühler Straße (Visselhövede in Richtung Kettenburg) festgestellt, dass ein Anwohner bereits fünf in Brand stehende PKWs abgelöscht hatte. 
Alle Fahrzeuge hatten im Bereich der Vorderreifen Feuer gefangen. Teilweise wurden die Fahrzeuge im Motorbereich vollständig durch das Feuer zerstört. 
Hier wurden lediglich letzte Nachlöscharbeiten vorgenommen, bevor die Polizei die ersten Ermittlungen zur Brandursache anstellen konnte.

Gleichzeitig stellten weitere Kräfte aus Visselhövede fest, dass es auf einem Hinterhof in Schwitschen einen Großbrand von mehreren PKW und LKW gibt. Sofort wurden weitere Kräfte aus Schwitschen, Hiddingen, Jeddingen und Buchholz nachgefordert. 
Schnell stellte sich hier heraus, dass mindestens zehn Fahrzeuge in Vollbrand stehen. 

Unter Einsatz von am Ende insgesamt zehn Atemschutzgeräteträgern wurde der Brand gelöscht. Zur Sicherheit wurde hier eine Wasserversorgung über eine lange Wegstrecke aufgebaut, da ein einzelner Hydrant zu wenig Wasser förderte. 
Zwischenzeitig wurde teilweise mit Wasserwerfern gearbeitet, um den Brand unter Kontrolle bringen zu können.
Nach einer guten halben Stunde war das Feuer unter Kontrolle. Die Fahrzeuge wurde allesamt mit einem dicken Schaumteppich überzogen, um ein erneutes Aufflammen zu verhindern.

Nicht nur die PKW und LKW waren in Brand geraten. Auch waren durch den starken Funkenflug einige Bäume in 20 Meter Entfernung in Flammen aufgegangen.

Die Schadenshöhe konnte vor Ort noch nicht festgestellt werden. 

Wie es zu den beiden Bränden kommen konnte, klären nun die Brandermittler der Rotenburger Polizeiinspektion.

Im Einsatz befanden sich insgesamt 67 Kräfte der oben genannten Ortsfeuerwehren sowie die Rotenburger Polizei mit zwei Streifenwagen und der Rettungsdienst zur Absicherung der Einsatzkräfte.