Verkehrsunfall auf der L171 mit eingeklemmter Person

Datum: 17.05.2021 um 14:39
Alarmierungsart: Digitaler-Melde-Empfänger & Sirene
Einsatzart: Hilfeleistung 
Einsatzort: Drögenbostel
Einheiten und Fahrzeuge:

Weitere Kräfte: Notarzt , Polizei , Rettungswagen 


Einsatzbericht:

Hiddingen/Drögenbostel, 17.05.2021 (sk). Gegen 14:39 Uhr wurden die Feuerwehren Hiddingen, Schwitschen und Visselhövede zu einem Verkehrsunfall auf die Landstraße 171 im Abschnitt zwischen Drögenbostel und Neuenkirchen kurz vor die Kreisgrenze alarmiert.

Der Stadtbrandmeister, als einer der Ersteintreffenden neben der Feuerwehr Schwitschen, übernahm die anfängliche Einsatzleitung und gab die erste Lagemeldung an die Leitstelle und den weiteren auf Anfahrt befindlichen Kräften die Rückmeldung, dass die Erstmeldung der klemmenden Person teilweise bestätigt werden konnte.
Die lediglich eingeschlossene, nicht eingeklemmte, Person befand sich in einem verunfallten Firmen-PKW, der im Seitenraum in Fahrtrichtung Neuenkirchen aufgrund noch ungeklärter Unfallursache zum stehen gekommen war. Die Schwitscher Kräfte übernahmen zusammen mit dem ebenfalls eingetroffenen Rettungsdienst die Erstbetreuung und sperrten die Unfallstelle beidseitig gegen den fließenden Verkehr ab.

Das kurz darauf eingetroffene Visselhöveder Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug (HLF), mit dem benötigten Rüstsatz (bestehend aus „Schere und Spreizer“), wurde direkt an die Unfallstelle gelotst.
Die Besatzung des Fahrzeuges bereitete den Einsatz des Rüstsatzes und den Ablagebereich mit weiteren Rettungsmitteln vor, um die klemmende Fahrertür des PKW aufzudrücken. Nach Rücksprache mit dem Rettungsdienst wurde eine patientenschonende Rettung durchgeführt. Nebenbei wurde ein zweifacher Brandschutz gestellt.

Der ebenfalls an der Einsatzstelle befindliche Rüstwagen (RW2), der in Visselhövede stationiert ist, stellte den zweiten Rüstsatz in Reserve, gemäß der Alarm und Ausrückeordnung (AAO). Unter kurzem Einsatz des Spreizers konnte die Person aus ihrer misslichen Lage befreit werden und schonend an den Rettungsdienst übergeben werden.

Nach den darauf folgenden Aufräumarbeiten brachen die Schwitscher und Visselhöveder Kameraden zur Rückfahrt auf. Die Hiddinger Kräfte verblieben noch an der Einsatzstelle, bis zum Eintreffen des Abschleppdienstes.