Reifen und Silofolie brennen bei Hiddingen/Delventhal

Datum: 13.10.2015 
Alarmzeit: 21:23 Uhr 
Alarmierungsart: Digitaler-Melde-Empfänger & Sirene 
Art: Brandeinsatz  
Einsatzort: Hiddingen/ Delventhal 
Fahrzeuge: ELW 1 Visselhövede , HLF 20/16 Visselhövede , KdoW Stadtbrandmeister , MTW Visselhövede , RW 2 LK Rotenburg (Wümme) , TLF 16/24 Hiddingen , TLF 16/24 Visselhövede , TSF Ottingen , TSF-W Hiddingen  
Einheiten: Ortsfeuerwehr Hiddingen, Ortsfeuerwehr Ottingen, Ortsfeuerwehr Visselhövede 
Weitere Kräfte: Polizei  


Einsatzbericht:

Hiddingen/Delventhal, 13.10.2015. Um 21:23 Uhr wurden zuerst die Feuerwehren Visselhövede und Ottingen und dann auch die Ortswehr Hiddingen mit Sirene und Digitalem Funkmeldeempfänger zu einem Brand eines auf einem Feld gelagerten Strohhaufens samt Reifen und Silofolie alarmiert.

Bereits von weitem stellte sich heraus, dass das gelagerte Stroh in Brand stand. Die ersteintreffenden Einheiten gingen sofort in die Brandbekämpfung über, so das die Ausbreitung des Feuers unterbunden wurde. Mithilfe von zwei Schleppern wurde das Stroh dann auseinander gezogen und von den Kräften aus Visselhövede und Hiddingen abgelöscht.

Im Einsatz befanden sich insgesamt 50 Feuerwehrkräfte, samt Stadtbrandmeister und die Polizei mit zwei Streifenwagen.

Gegen 03:27 Uhr wurde die Feuerwehr Hiddingen nochmals an den gleichen Einsatzort alarmiert.
Das lockere geschredderte Stroh hatte sich erneut entzündet.

Um eine dauerhafte Wasserversorgung zu gewährleisten, wurde die Feuerwehr Visselhövede mit Tanklöschfahrzeug und Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug  für einen Pendelverkehr, zusammen mit dem Hiddinger Tanklöschfahrzeug, nachalarmiert.

In beiden Einsätzen wurden insgesamt ca. 30000 Liter Wasser abgegeben.

Um die Durchdringung des Wassers in das Stroh zu verbessern wurde Netzmittel eingesetzt.
Im Anschluss wurde nach dem auseinanderfahren des Strohs Schaummittel verwendet, um versteckte Glutnester zu ersticken.

Gegen 5:40 Uhr konnte „Feuer aus mit Aufräumarbeiten“ an die Feuerwehrleitstelle in Zeven gemeldet werden.
Im Einsatz befanden sich 30 Einsatzkräfte und erneut die Polizei.