Schwerer Verkehrsunfall auf der B440

Datum: 14.05.2016 um 10:01
Alarmierungsart: Digitaler-Melde-Empfänger
Einsatzart: Hilfeleistung 
Einsatzort: Visselhövede
Einheiten und Fahrzeuge:

Weitere Kräfte: Notarzt , Org. Leiter Rettungsdienst , Polizei , Rettungswagen 


Einsatzbericht:

Visselhövede, 14.05.2016. Als größere Einsatzlage als erwartet, stellte sich die Alarmierung der Feuerwehr Visselhövede am 14.05.2016 um 10:01 Uhr heraus.

Gemeldet wurde, dass Betriebsstoffe nach einem Verkehrsunfall auslaufen sollten. Bei Eintreffen des Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeuges (HLF) und Einsatzleitwagens (ELW 1) stellte sich heraus, dass mehrere PKW an dem Unfall beteiligt waren. Aus noch ungeklärter Ursache stieß eine Mercedesfahrerin gegen ein am Seitenrand stehendes Gespann aus PKW und Anhänger. Dieser Anhänger wurde durch den Aufprall so stark beschleunigt, dass er vom PKW losgerissen wurde und einen Mitte 30-Jährigen unter sich begrub. Er wurde bei dem Unfall lebensbedrohlich verletzt.

Auch die Fahrerin verletzte sich bei dem Unfall schwer. Weitere Beteiligte erlitten einen Schock.

Die bereits vor Ort gewesenen Rettungskräfte alarmierten sofort einen Notarzt zur Unfallstelle hinzu, während die Feuerwehr die weiteren Patienten betreute. Der eingetroffene Notarzt forderte daraufhin einen weiteren Notarzt, drei weitere Rettungswagen, einen Organisatorischen Leiter des Rettungsdienstes (ORGL) und einen Notfallseelsorger nach.

Die Kameraden aus Visselhövede kümmerten sich derweil darum, dass keine Gefahr mehr von den verunglückten Fahrzeugen aus ging, indem der Brandschutz sichergestellt wurde und die auslaufende Betriebsstoffe mit Ölbindemittel abgestreut wurden. Damit die unter dem Anhänger liegende Person gerettet werden konnte, ordnete der Notarzt eine schnelle Rettung an, wobei der Anhänger schnellstmöglich vom betroffenen Patienten beseitigt werden musste. Dies wurde mit Hilfe der Seilwinde des Rüstwagens durchgeführt.

Während der Rettungsmaßnahmen wurde die Unfallstelle zuerst durch die Feuerwehr abgesichert. Diese Sicherung wurde im Verlauf durch die Straßenmeisterei mit einer Umleitung erweitert.

Die mit drei Streifenwagen anwesende Polizei begann währenddessen mit der Unfallaufnahme. Wie es zur genauen Unfallursache kam, wird sich im späteren Verlauf der Ermittlungen ergeben, sobald die Analysen ausgewertet wurden.

Die Bundesstraße blieb für mehrere Stunden voll gesperrt.

Im Einsatz befanden sich: 16 Kräfte der Ortsfeuerwehr Visselhövede, zwei Notärzte, vier Rettungswagen, ein Krankentransportwagen, ein ORGL, drei Streifenwagen der Polizei und ein Notfallseelsorger.