Brennender Misthaufen am Schweinestall

Datum: 04.12.2016 
Alarmzeit: 15:05 Uhr 
Alarmierungsart: Digitaler-Melde-Empfänger & Sirene 
Art: Brandeinsatz  
Einsatzort: Moordorf 
Fahrzeuge: ELW 1 Visselhövede , HLF 20/16 Visselhövede , LF 10/6 Wittorf , MTW Visselhövede , RW 2 LK Rotenburg (Wümme) , TLF 16/24 Visselhövede  
Einheiten: Ortsfeuerwehr Buchholz, Ortsfeuerwehr Visselhövede, Ortsfeuerwehr Wittorf 
Weitere Kräfte: Polizei  


Einsatzbericht:

Buchholz, 04.12.16. Aufgrund der brisanten Alarmierungslage „Feuer 2 – Brennt Misthaufen am Schweinestall in Moordorf“ wurden am heutigen Sonntagnachmittag um 15:05 Uhr die Buchholzer, Visselhöveder und Wittorfer Feuerwehrkräfte neben den digitalen Funkmeldeempfängern zusätzlich per Sirene alarmiert.

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte aus Buchholz konnte die Lage präzisiert werden.
Siloabfälle in einem Ablagerungsbereich befanden sich, aus noch unbekannter Brandursache, im Entstehungsbrand und drohten auf den gesamten Bereich überzugreifen.
Die Besitzer unternahmen zusammen mit einen Passanten, der den Brand beim vorbeifahren bemerkt und gemeldet hatte, den ersten Löschversuch mit einem Feuerlöscher vor.
Dies reichte allerdings nicht aus um den Brand zu löschen.

Ein unter Atemschutz ausgerüsteter Trupp ging mit einem C-Hohlstrahlrohr zur Brandbekämpfung vor.
Ein weiterer, auf der Anfahrt ausgerüsteter Atemschutztrupp vom eingetroffenen Visselhöveder Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug unterstützte den Buchholzer Angriffstrupp mit Wärmebildkamera und Forke.
Das Übergreifen des Brandes auf den restlichen Haufen oder gar auf den Schweinestall konnte erfolgreich verhindert werden.

Da der Brand schnell unter Kontrolle war wurde über Funk den weiteren Kräften, die sich aus Wittorf und Visselhövede auf der Anfahrt befanden, mitgeteilt das die vorhanden Einsatzkräfte und Mittel ausreichen.

Die restlichen Abfälle wurden auseinander gefahren und abgelöscht. Ergänzend zur Sichtkontrolle kam die Wärmebildkamera zum Einsatz, um nach versteckten Glutnestern zu suchen.

Während der Löscharbeiten wurde die Landstraße einseitig abgesperrt.
Aufgrund der schlechten Sichtverhältnisse durch Nebel sowie der frostigen Witterung, war eine korrekte und deutliche Platzierung von Blitzleuchten, Warndreiecken, Leitkegeln und Einsatzfahrzeugen mit Signalanlagen enorm wichtig.

Im Einsatz befanden sich neben dem stv. Stadtbrandmeister Kai-Olaf Häring und 35 Feuerwehrkräften die Polizei, welche die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen hat.