Alarmiert zum Küchenbrand

Datum: 25.07.2015 
Alarmzeit: 17:05 Uhr 
Alarmierungsart: Digitaler-Melde-Empfänger & Sirene 
Art: Brandeinsatz  
Einsatzort: Visselhövede 
Fahrzeuge: ELW 1 Visselhövede , HLF 20/16 Visselhövede , KdoW Stadtbrandmeister , RW 2 LK Rotenburg (Wümme) , TLF 16/24 Visselhövede  
Einheiten: Ortsfeuerwehr Visselhövede 
Weitere Kräfte: Polizei , Rettungswagen  


Einsatzbericht:

Visselhövede, 25.07.15. Um 17:05 Uhr ist die Feuerwehr Visselhövede über ihre digitalen Funkmeldeempfänger mit, folgender Sirenenalarmierung, zu einem Einsatz mit dem Stichwort: „F2, Feuer Küche“ im Lerchenweg alarmiert worden. 

Da elf Feuerwehrmänner gerade mit Aufräumarbeiten an der letzten Einsatzstelle, bei der ein Neubau unter Wasser stand, beschäftigt waren, unterbrachen sie dort unverzüglich ihre Arbeiten und besetzten das Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug sowie den Rüstwagen und fuhren die nächste Einsatzstelle direkt mit Blaulicht und Martinhorn an.

Noch unterwegs, rüstete sich der Angriffstrupp auf dem Fahrzeug mit Atemschutzgeräten aus. Nach nicht einmal drei Minuten, konnte der Leitstelle das Eintreffen am neuen Einsatzort gemeldet werden.

Während weitere Visselhöveder Kameraden mit dem Tanklöschfahrzeug und dem Einsatzleitwagen von der Feuerwache noch auf der Anfahrt waren, setzte die Besatzung des HLF einen Schnellangriffsverteiler und ging mit einem Angriffstrupp mit C-Hohlstrahlrohr, nach Stellung eines Sicherungstrupps von den dann eingetroffenen Kräften, zur Brandbekämpfung vor.

Gleichzeitig wurde ein Hochdrucklüfter vom HLF in Stellung gebracht und die Wohnung über ein offenes Fenster gelüftet um die Hitzestrahlung in der Küche runter zu kühlen. Kurze Zeit darauf konnte nach gezielten Einsatz von Wasser aus dem Hohlstrahlrohr des Angriffstrupps „Feuer aus“ gemeldet werden.

Durch das zügige Handeln der 33 Feuerwehrkräfte, bei diesem Einsatz, konnte ein größerer Sachschaden an der Wohnung verhindert werden. Die betroffenen Personen kamen nicht zu Schaden und konnten rechtzeitig die Wohnung verlassen.

Die Brandursache ist derzeit unbekannt.

Nach einer Nachkontrolle mittels Sichtprüfung und Wärmebildkamera auf versteckte Glutnester, konnte nach dem Rückbau die Rückfahrt zur vorherigen Einsatzstelle, der Baustelle mit dem Neubaukomplex, angetreten werden um dort die Aufräumarbeiten zu vollenden.

Im Anschluss ging es zurück für die freiwilligen Feuerwehrleute auf die Wache, wo die Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft aller Fahrzeuge anstand. Der nächste Weg für die Kameraden führte nach Hause in das Wochenende, ohne das der restliche Tag noch weitere Überraschungen bot.