Brand eines Wohnwagens greift auf weitere Fahrzeuge über

Datum: 16.07.2020 
Alarmzeit: 2:52 Uhr 
Alarmierungsart: Digitaler-Melde-Empfänger 
Art: Brandeinsatz  
Einsatzort: Visselhövede 
Fahrzeuge: ELW 1 Visselhövede , HLF 20/16 Visselhövede , MTW Visselhövede , RW 2 LK Rotenburg (Wümme) , TLF 16/24 Visselhövede  
Einheiten: Ortsfeuerwehr Visselhövede 
Weitere Kräfte: Polizei  


Einsatzbericht:

Visselhövede, 16.07.15. Die Nacht war für die Einsatzkräfte der Feuerwehr Visselhövede mit der Alarmierung zu einem Wohnwagenbrand in der Süderstraße um 2:52 Uhr beendet.

Die Kameraden deren Anfahrtsweg durch den Tunnel in der Süderstraße zum Feuerwehrhaus führte, konnten bereits im vorbeifahren den in voller Ausdehnung brennenden Wohnwagen direkt neben weiteren PKW aus dem Augenwinkel wahrnehmen.

 

Nach dem zügigen Eintreffen der ersten Kräfte mit dem Tanklöschfahrzeug (TLF) und des Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeuges (HLF) befanden sich der Wohnwagen, ein Pferdeanhänger sowie zwei PKW in Brand.

Nachdem der Schnellangriffsverteiler gesetzt war vom Maschinisten des TLF,  wurde die Brandbekämpfung unter Atemschutz von einem Trupp eingeleitet. Ein weiterer mit Atemschutz ausgerüsteter Angriffstrupp vom HLF bezog mit Hohlstrahlrohr eine Riegelstellung, um ein weiteres Ausbreiten des Brandes auf die anderen nebenstehenden Fahrzeuge verhindern.

Um das Feuer effektiv ersticken zu können und somit eine neue Entzündung zu vermeiden, wurde von einem dritten Trupp das Schaumrohr vorbereitet und abschließend eingesetzt.

Nach knapp zwei Stunden konnte an die Feuerwehrleitstelle in Zeven über Funk: „Feuer aus!“ gemeldet werden.

Im wahrsten Sinne des Wortes: „Angestachelt zur Arbeit“ wurden einige der Feuerwehrkräfte durch ein in Wespennest, dass sich ebenfalls in unmittelbarer Nähe befand.

Im Einsatz befanden sich 16 Feuerwehrmänner, davon 6 unter Atemschutz.
Insgesamt mussten für den Wohnwagen, zwei PKW und der Pferdeanhänger 8000 Liter Wasser und 80 Liter Schaummittel eingesetzt werden.

Zur weiteren Sicherheit wurde vorsorglich das Dach und die Wand des in der Nähe des Brandortes befindlichen Wohnhauses auf erhöhte Hitzestrahlung geprüft. Die Wärmebildkamera wurde als Ergänzung ebenfalls eingesetzt.

Die Polizei hat den Brandort abgesperrt und die Ermittlungen bezüglich der Brandursache aufgenommen. Die Brandursache ist derzeitig noch nicht bekannt.