Stromausfall in Visselhövede: Feuerwehr richtet Anlaufstellen ein

Datum: 28.06.2026 um 10:20 Uhr
Alarmierungsart: Telefon
Einsatzart: SON 
Einsatzort: Visselhövede
Einheiten und Fahrzeuge:

Weitere Kräfte: Ordnungsamt , Polizei 


Einsatzbericht:

Visselhövede/Ottingen/Kettenburg, 28.06.2026 (jh)– Ein großflächiger Stromausfall hat am Sonntagvormittag weite Teile des Stadtgebietes Visselhövede sowie die Ortschaften Ottingen, Riepholm, Kettenburg und Hilligensehl betroffen. Gegen 8:17 Uhr gingen die ersten Meldungen über den Ausfall der Stromversorgung ein. Über mehrere Stunden war die Versorgung vollständig oder nur eingeschränkt vorhanden.

Nach Bekanntwerden der Störung wurden die Feuerwehren der Stadt Visselhövede alarmiert und bereiteten sich auf mögliche Notlagen durch den länger andauernden Stromausfall vor. Vor dem Rathaus in Visselhövede richtete die Feuerwehr einen Notfallanlaufpunkt ein. Bürgerinnen und Bürger konnten sich dort bei dringenden Anliegen melden. Über den Einsatzstellenfunk bestand jederzeit Kontakt zur Feuerwehr- und Rettungsleitstelle.

Besonderes Augenmerk legten die Einsatzkräfte auf kritische Infrastrukturen und Einrichtungen mit erhöhtem Unterstützungsbedarf. Dazu gehörten unter anderem Pflegeeinrichtungen, in denen eine sichere Stromversorgung beispielsweise für medizinische Geräte erforderlich ist. Nach Rückmeldungen der Einrichtungen bestand dort keine akute Gefährdung. Teilweise konnten vorhandene Notstromversorgungen genutzt werden.

Zusätzlich richteten die Feuerwehren Ottingen und Kettenburg Informationsleuchttürme für ihre Einwohnerinnen und Einwohner ein. Diese dienten als feste Anlaufstellen, an denen Informationen weitergegeben und im Bedarfsfall Hilfeersuchen aufgenommen werden konnten.

Durch den Stromausfall waren unter anderem Ampelanlagen, Kühlanlagen in Geschäften sowie elektrische Geräte in zahlreichen Haushalten betroffen. Zeitweise kam es zudem zu Einschränkungen im Mobilfunknetz, wodurch die Erreichbarkeit zusätzlich erschwert wurde.

Nach Angaben des Netzbetreibers war eine Störung an einer Freileitung die Ursache für den Ausfall. Insgesamt waren 46 Trafostationen und die daran angeschlossenen Gebäude betroffen. Die Versorgung konnte im Laufe des Tages schrittweise wiederhergestellt werden. Gegen 12:30 Uhr war ein Großteil des Stadtgebietes wieder mit Strom versorgt, während die Techniker weiter an der Störungsbeseitigung arbeiteten. Bis etwa 14:30 Uhr entspannte sich die Lage deutlich.

Für die Feuerwehren war der Einsatz gegen Nachmittag beendet. Eine größere Gefahrenlage entstand nicht. Die eingerichteten Anlaufstellen wurden von den Bürgerinnen und Bürgern gut angenommen.

Die Feuerwehr bedankt sich bei allen Beteiligten, insbesondere den Einsatzkräften, den betroffenen Einrichtungen sowie den Bürgerinnen und Bürgern für die besonnene Reaktion während der Stromunterbrechung.