Brandbekämpfung, Hilfeleistung und Seelsorge – perfekt geschult

Visselhövede, 27.04.2019. Dies waren, unter anderen, die Themen in den letzten Wochen der Truppmannausbildung 2019. Elf Kameradinnen und Kameraden stellten sich am Samstag Nachmittag der theoretischen und praktischen Prüfung, um den Titel des Anwärters zu erlangen.

Nachdem am Vormittag noch fleißig geübt und während des Mittagessens noch die letzten Theoriefragen gebüffelt wurden, ging es um 13 Uhr ans Werk.
Schnell begrüßte Ausbildungsleiter Robert Rabe die Kameraden und führte nach dem Willkommensgruß des Abschnittsleiters Jürgen Runge, die schriftliche Prüfung durch. Es galt 20 Fragen aus dem, in den letzten Wochen, gelernten Feuerwehrwissen zu beantworten. Und wie bei einer Prüfung üblich: „Mist, da habe ich ein Kreuz mehr als du.“, hörte man schnell von den Kameraden.

Im Anschluss musste aber natürlich auch das praktische Wissen dem Abschnittsleiter demonstriert werden. Rabe gab das Kommando, das Nebengebäude zu schützen und das Feuer im Kellereingang mit dem Schaumrohr zu löschen. Ohne Probleme und mit Ruhe gingen die Neulinge die Aufgabe an und konnten die spontanen Zwischenfragen des Abschnittsleiters perfekt beantworten.
Auch das korrekte Aufstellen einer Steckleiter durfte präsentiert werden, da es, zur Freude aller, mehr Kameraden in der Truppmannausbildung gab, als eine normale Gruppe (8 Personen) Positionen zur Verfügung hat. Auch dies konnte ohne Probleme absolviert werden.

Die Prüfungen waren absolviert und wohl auch von allen bestanden, gab Rabe einen Ausblick.
Dafür, und für die letzten Wochen, bedankten sich die Neulinge bei ihrem Ausbilder mit einer Flasche Wein und einem Essensgutschein.

Für die neuen Anwärter heißt es jetzt zwei Jahre in ihren Wehren die erlangten Kenntnisse zu festigen und bei Lehrgängen zu vertiefen, um dann die Bescheinigung zur Absolvierung der Truppmann-Prüfung zu erhalten.